Deutsche Wirtschaft will mit Messen neue Überseemärkte erschließen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 06. September 2010 um 10:01 Uhr

Die Beteiligungen der deutschen Wirtschaft an Auslandsmessen sichern und stärken den Export. Das bestätigte eine repräsentative Untersuchung von TNS Emnid im Auftrag des AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft unter 500 Ausstellern, die im Jahr 2009 das Auslandsmesseprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums genutzt haben. Mit dem Programm werden jährlich 6.000 bis 7.000 deutsche Aussteller bei ihren Auslandsmessebeteiligungen unterstützt.

Von allen befragten Unternehmen haben 41 Prozent über Beteiligungen an Auslandsmessen ihren Export erhöht, genauso viele haben ihn gesichert. Das Ergebnis der Vorjahresumfrage wurde damit bestätigt. Dabei sichern kleinere Unternehmen ihren Export genauso über ihr Engagement im Ausland wie Großunternehmen.

Die Aussteller im Auslandsmesseprogramm wurden auch befragt, ob sie 2010 und 2011 neue regionale Märkte in Ländern außerhalb der Europäischen Union erschließen werden. 42 Prozent nannten mindestens ein Land oder eine Weltregion. Am häufigsten genannt wurden Russland und China, Indien, Brasilien, die USA, Türkei und arabische Länder. Fast drei Viertel der Aussteller, die neue Märkte erschließen wollen, haben vor, dabei Messen zu nutzen. Insgesamt 84 Prozent der Befragten wollen ihr Engagement auf Märkten außerhalb der EU erhöhen oder konstant halten.
Festgestellt wurde auch, dass vor allem kleine und mittlere Unternehmen das Auslandsmesseprogramm nutzen. Im Vergleich dazu organisieren Großunternehmen ihre Beteiligungen im Ausland vornehmlich selbst.


Info: www.auma.de

 

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